Hanshi Herbert E. Forster

Herbert E. Forster begann vor rund 45 Jahren in St.Gallen mit Kyokushinkai Karate. Auf der Suche nach immer "Neuem" übersiedelte er dann nach Deutschland wo er auch seine erste wegweisende Prüfung zum 1. Dan in Karate absolvierte. Nach bestandener Prüfung zog es ihn dann weiter in andere Kampfkünste wie Ju Jutsu und Aikido.

Bald merkte er, dass es sich bei allen Arten um abgesplittete Formen handelt, welche von verschiedenen Experten im Einzelnen weiterentwickelt und unterrichtet wurden. So kam es dazu, dass Herbert E. Forster sich jahrelang auf das Ju Jutsu konzentrierte und all die Techniken aus den verschiedenen Arten wie Aikido, Karate, Judo usw. studierte und trainierte.

Im Jahre 1995 war es dann soweit. Herbert E. Forster  eröffnete erstmals ein eigenes Dojo, die Budo Kampfkunst Akademie in Österreich. Immer noch auf der Suche "Neuem" eröffnete er dann auch im Jahre 2000 die Budo Kampfkunst Akademie in der Schweiz im schönen Neckertal und wechselte in das Shorin Ryu Seibukan Karate um seine Kenntnisse vorallem im Kobudo zu erweitern. Nicht nur Shorin Ryu Karate wurden dabei unterrichtet. Herbert E. Forster studierte und trainierte weiterhin andere Stile wie Kyokushinkai Karate, Bushido Kai Karate, Kyusho Jitsu und Kickboxen. Als Mitglied des Schweizerischen Karateverbandes und Chef Schiedsrichterwesen im Verband ISSKA (International Shorin Ryu  Seibukan Association) bildete sich Herbert E. Forster auch im Wesen J+S (Jugend und Sport) weiter und die Prüfung zum Jugend + Sportleiter wurde erfolgreich bestanden. Auch die im Laufe der Zeit absolvierten Prüfungen in den Kampfkünsten wurden mit Erfolg bestanden. So erreichte Herbert E. Forster nach harter Arbeit z.B. 1. Dan Kobudo, 1. Dan Kyusho Jitsu und 4. Dan in Karate und führte dann auch dazu, dass die Kampfkunst Akademie Schweiz reorganisiert wurde. Das neue Dojo-Räumlichkeiten wurden gesucht und im schönen Zürcher Oberland gefunden. Eigentlich passend zum Weg immer auf der Suche nach "Neuem", liegen die neuen Räumlichkeiten direkt am legendären "Pilgersteg" (quer durch Europa) im Gewerbzentrum "Pilgersteg".

2005 begannen die Umbau-Arbeiten. Die alten Räumlichkeiten (Mutterhaus der Firma HESCO) entpuppten sich immer mehr als für geeignet. So konnte auch genügend Höhe gewonnen werden, dass auch Kobudo in vollen Genüssen durchgeführt werden kann. Während der Umbauphase wurde Herbert E. Forster dann aber von schwerer Krankheit heimgesucht und musste operiert werden. Ein anderer, noch unbekannter Kampf, begann. Kaum aus der Narkose aufgewacht begann für Herbert E. Forster bereits ein neuer Weg auf der Suche nach "Neuem". Pläne für die Fertigstellung des neuen Dojo's wurden entwickelt, aber auch die Kampfkunst wurde weiterentwickelt. In viel Zeit wurde das Script eines neues Systems aufgesetzt.

In enger Zusammenarbeit mit Soke Heinz W. Köhnen (Dai Soke Shodai Tamashiiryu) konnte Herbert E. Forster das neue System Seishin Toitsu Kai (Geist und Körper bilden eine Einheit) noch weiterentwickeln. Ebenfalls konnte das Dojo im September 2008 mit einem erfolgreichen Kyusho Seminar, das von Hanshi Jean Paul Bindel 8. Dan geführt wurde, in Betrieb genommen werden. Somit war der neue Weg eingeleitet und das neue System konnte auch in praktischer Form entwickelt werden. Nach eingehender Prüfung durch Soke Heinz W. Köhnen wurde das System Seishin Toitsu Kai von der Kokusai Okinawan Martial Arts Union offiziell anerkannt. Herbert E. Forster wurde mit dem Titel Shihan beehrt und von Soke Heinz W. Köhnen zum 6. Dan Karate befördert. Die Zusammenarbeit mit Soke Heinz W. Köhnen führte Herbert E. Forster auch wieder auf neue geheimnisvolle Wege. Soke Heinz W. Köhnen gab Zugang auf sein Wissen und so kam es dazu, dass vorallem Kenjitsu und Tai Ki Ken ein Teil des neuen System wurden. In dem nun seit September 2009 offiziell eröffneten Dojo der Seishin Toitsu Kai Karateschule werden nebst Seishin Toitsu Kai Karate, Kobudo, Kickboxen und Kyusho Jitsu, auch Kenjitsu und Tai Ki Ken unterrichtet.

   

Auf Anfrage von Soke Heinz W. Köhnen, der die IOBF Deutschland (International Okinawa Budo Federation) ca. 35 Jahren gründete,  übernahm Herbert E. Forster die Präsidentschaft der IOBF Swiss, welche den Zweck der Förderung und Pflege alter traditionellen asiatischer Kampfkünste verfolgt. Nach langen Vorbereitungen und in Zusammenarbeit mit Soke Heinz W. Köhnen konnte am 23. Oktober 2010 das neue Buch über Kyusho Jitsu, das von Shihan Herbert E. Forster verfasst wurde, vorgestellt werden. In einem sehr erfolgreichen Seminar anlässlich des 40-jährigen Budo-Jubiläum von Shihan Herbert E. Forster, wurde im Dabeisein hochrangiger Karatekas wie Hanshi Peter Brockers 9. Dan, Kyoshi Markus Brockers 6. Dan, Renshi Georgius Vasiliou 5. Dan, Kyoshi Michael Franki 7. Dan und weitere, Kyusho in Anwendung demonstriert werden. Alle Teilnehmer waren von den Techniken hell begeistert.

Anlässlich der Festlichkeiten und der erfolgreichen Danarbeit wurde Shihan Herbert E. Forster durch Soke Heinz W. Köhnen und Hanshi Peter Brockers zum 7. Dan befördert.

Das Seishin Toitsu Kai Karate wurde in der Folge von Shihan Herbert E. Forster zusammen mit Soke Heinz W. Köhnen auf internationaler Ebene in verschiedenen Ländern vorgestellt. Grosse Erfolge konnten vorallem in Italien, Croatien, Türkei, Deutschland sowie andere verbucht werden. Nach 2 Jahren harter Arbeit wurde Shihan Herbert E. Forster auf Empfehlung verschiedener Grossmeister wie Soke Heinz W. Köhnen 10. Dan, Hanshi Peter Brockers 10. Dan, GM Goran Dudas 10. Dan, GM Ana D. Zucic 10. Dan, sowie GM Michele Pisante 10. Dan, zum 8. Dan befördert und mit dem Titel Hanshi beehrt. Im selben Jahr konnte ebenfalls die Doktorarbeit Ph.D. of Martial Arts abgeschlossen werden. Im November 2012 konnte Hanshi Herbert E. Forster der SKC (Swiss Karatedo Confederation) beitreten und wurde als Mitglied des Shihankai aufgenommen.

2014 gründete Hanshi Herbert E. Forster zusammen mit Soke Heinz W. Köhnen den Suisse Hall of Honour, der erstmals im September 2014 durchgeführt wurde. Als Ehrengast zur ersten SHoH-Durchführung konnte Herr Bundesrat Ueli Maurer dazu bewegt werden, was dem SHoH eine tolle Note verleihte. Bis heute konnte der Anlass der "Ehrenhalle für verdiente Kampfkünstler" nun bereits zum 4-mal erfolgreich durchgeführt werden und namhafte Kampfkünstler wie GM Cynthia "Dragon Lady" Rothrock (8. Dan Tang Soo Do),  GM Don "Dragon" Wilson (Kickboxen), GM Samuel Kwok (Ip Man Wing Chun Kung Fu) sowie die Legende GM Bill "Superfoot" Wallace (Kickboxen) nicht nur als Ehrengäste sondern auch als sehr gute Freunde gewonnen werden. Ein grosses Hightlight in seiner Karriere wurde Hanshi Herbert E. Forster im Auftrage Prinz Dschero Kahn (the last Dschingis Khan, Royal Martial Arts Akademie) von dessen Meisterschüler Sifu Toni Finken-Schaffrath 10. Dan gebeten, die W.M.A.A.-R.O.C. Switzerland einzurichten. Hanshi Herbert E. Forster übernahm das Amt des Branch Chiefs für die World Martial Arts Association Republic of China Switzerland und wurde zum 9. Dan befördert.

Aus politischen Gründen zog sich Hanshi Herbert E. Forster im 2018 von der W.M.A.A.-R.O.C. zurück. Um der Traditionellen Kampfkunst in der Schweiz mehr Halt und Bedeutung zu geben, gründete er noch im Jahre 2018 die International Martial Arts Association (I.M.A.A.), welche Eng in Zusammenarbeit der Suisse Hall of Honour die Schweiz und die schweizerische Kampfkünslter in traditioneller asiatischer Kampfkunst fördert und unterstützt.